Tool-Guide für Gründer

Tools für Gründer: wenige, aber die richtigen

Du brauchst am Anfang kein Dutzend Programme. Du brauchst ein Werkzeug für deine Kundenkontakte, eines für die Buchhaltung — und einen klaren Kopf. Hier findest du unsere ehrlichen Empfehlungen: mit Stärken, Grenzen und Preisen.

  • Redaktionell ausgewählt — auch mit Schwächen
  • Werbe-Links klar gekennzeichnet
  • Gratis-Einstieg bei fast allen Tools

CRM: Kundenkontakte von Anfang an im Griff

Ein CRM sammelt deine Kontakte, Notizen und Aufgaben an einem Ort — damit keine Anfrage verloren geht. Für den Start gilt: lieber ein einfaches System, das du wirklich nutzt, als ein mächtiges, das dich überfordert.

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CentralStationCRM

Einfaches CRM aus Deutschland

Für wen
Gründer und kleine Teams, die es bewusst einfach halten wollen.
Stärke
Sehr schnell gelernt, deutsche Oberfläche und Support, Server in Deutschland.
Grenze
Kaum Automatisierung, wenige Schnittstellen — für komplexe Vertriebsprozesse zu schlank.
Preis
Gratis-Version für 3 Nutzer; bezahlte Pakete ab ca. 20 €/Monat.
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Pipedrive

Vertriebs-CRM mit Pipeline-Ansicht

Für wen
Gründer, die aktiv verkaufen und viele Angebote parallel verfolgen.
Stärke
Übersichtliche Verkaufs-Pipeline, gute Erinnerungen, viele Integrationen.
Grenze
Entfaltet sich erst mit gepflegten Daten; manche Funktionen nur in teureren Paketen.
Preis
ab ca. 15 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung; Testphase gratis.
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HubSpot

Große Plattform mit kostenlosem Einstieg

Für wen
Gründer, die mit 0 € starten und später Marketing-Funktionen anbauen wollen.
Stärke
Die Gratis-Version deckt Kontakte, Deals und E-Mails schon gut ab.
Grenze
Bezahlte Pakete werden schnell teuer; die große Plattform kann am Anfang erschlagen.
Preis
Basis dauerhaft kostenlos; bezahlte Pakete ab ca. 15 €/Monat.
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Du schwankst noch? Im großen CRM-Vergleich findest du eine ehrliche Tabelle und einen kurzen Bedarfs-Finder — fünf Fragen, eine Empfehlung.

Zum CRM-Vergleich

Buchhaltung: Rechnungen und Belege ohne Chaos

Saubere Rechnungen und geordnete Belege sind Pflicht — spätestens, wenn sich das Finanzamt meldet. Eine gute Buchhaltungssoftware nimmt dir hier viel Angst ab. Zwei bewährte Programme aus Deutschland:

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Lexware Office

Der Klassiker für Selbstständige

Für wen
Gründer, die Angebote, Rechnungen und Umsatzsteuer-Voranmeldung an einem Ort wollen.
Stärke
Sehr verbreitet, viele Steuerkanzleien kennen es, gute Anbindung ans Bankkonto.
Grenze
Bei Sonderfällen wie Warenwirtschaft oder komplexen Projekten stößt es an Grenzen.
Preis
ab ca. 8 €/Monat (netto), je nach Paket.
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sevdesk

Flexible Cloud-Buchhaltung

Für wen
Gründer, die Belege per App fotografieren und automatisch zuordnen lassen wollen.
Stärke
Gute Beleg-Erkennung, faire Einstiegspakete, läuft komplett im Browser.
Grenze
Der Funktionsumfang hängt stark vom Paket ab — vorher genau vergleichen.
Preis
ab ca. 9 €/Monat (netto), häufig mit Aktionsrabatten.
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Wichtig: Software ersetzt keine Steuerberatung — sie macht dir den Alltag nur leichter und die Unterlagen ordentlicher.

Website & Landingpage: erst das Ziel, dann das Werkzeug

Ehrlich gesagt: Viele Gründer brauchen am Anfang keine große Website. Eine einfache Seite mit Angebot, Preisen und Kontakt reicht oft — wichtiger ist, dass sie zu deinem Businessplan passt. Was du wirklich brauchst, klärst du am besten im Gründungscoaching, bevor du Geld ausgibst. Wenn du selbst bauen willst, sind diese beiden ein solider Start:

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WordPress.com

Schnell starten ohne Technik-Wissen

Für wen
Gründer, die schnell eine einfache Seite oder einen Blog brauchen.
Stärke
Günstiger Einstieg, fertig gehostet, keine Updates und keine Server-Pflege.
Grenze
Weniger frei als selbst gehostetes WordPress; Design-Grenzen in den kleinen Paketen.
Preis
Gratis-Version mit Werbung; eigene Domain ab ca. 4 €/Monat bei jährlicher Zahlung.
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Webflow

Design-Freiheit ohne Programmieren

Für wen
Gründer mit Design-Anspruch, die Zeit ins Lernen stecken können.
Stärke
Sehr hochwertige, schnelle Seiten; volle Kontrolle über das Design.
Grenze
Deutlich steilere Lernkurve; die Oberfläche gibt es nur auf Englisch.
Preis
Ausprobieren kostenlos; veröffentlichte Seiten ab ca. 14 US-Dollar/Monat.
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KI-Assistenz: dein Sparringspartner für Texte und Ideen

Ein KI-Assistent ersetzt keine Beratung, aber er beschleunigt vieles: erste Textentwürfe, Ideen für Angebote, Zusammenfassungen. Diese beiden verlinken wir bewusst ohne Werbe-Links — uns zahlt hier niemand etwas.

ChatGPT

Der bekannteste KI-Assistent

Für wen
Gründer, die einen Allrounder für Texte, Ideen und erste Recherchen suchen.
Stärke
Sehr vielseitig, riesige Verbreitung, viele Anleitungen und Beispiele im Netz.
Grenze
Antworten klingen überzeugend, können aber falsch sein — Fakten immer prüfen.
Preis
Gratis-Version; Bezahl-Version ab ca. 23 €/Monat.
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Claude

Stark bei langen Texten

Für wen
Gründer, die viel mit längeren Dokumenten arbeiten — etwa am Businessplan.
Stärke
Sehr gute deutsche Texte, geht sorgfältig mit langen Vorlagen um.
Grenze
Auch hier gilt: Ergebnisse prüfen und keine sensiblen Daten eingeben.
Preis
Gratis-Version; Bezahl-Version ab ca. 20 €/Monat.
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Termine & Sales: Schluss mit E-Mail-Ping-Pong

Wer Beratungs- oder Verkaufsgespräche führt, verliert mit Terminabsprachen per E-Mail viel Zeit. Ein Buchungs-Tool zeigt deine freien Zeiten, und deine Kunden wählen selbst — fertig.

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Calendly

Der Standard für Online-Terminbuchung

Für wen
Gründer, die regelmäßig Erstgespräche oder Beratungen anbieten.
Stärke
Zuverlässig, verbindet sich mit Kalender und Videokonferenz-Tools.
Grenze
In der Gratis-Version nur ein Termin-Typ; das Abo läuft dauerhaft weiter.
Preis
Basis kostenlos; bezahlte Pakete ab ca. 10 €/Monat.
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TidyCal

Günstige Alternative mit Einmalzahlung

Für wen
Gründer mit kleinem Budget, die keine Monatsgebühr wollen.
Stärke
Einmal zahlen statt Abo; deckt die wichtigsten Funktionen ab.
Grenze
Weniger Integrationen und weniger ausgereift als Calendly.
Preis
einmalig ab ca. 29 US-Dollar (Lifetime-Angebot).
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* „Anzeige“: So gekennzeichnete Karten enthalten Werbe-Links (Affiliate-Links). Kaufst du über einen solchen Link, können wir eine Provision erhalten — für dich ändert sich der Preis nicht. Unsere Einschätzung bleibt davon unabhängig; deshalb nennen wir bewusst auch Grenzen. Alle Preise sind grobe Richtwerte (Stand: Juli 2026) ohne Gewähr — maßgeblich sind die Angaben der Anbieter.

Nicht sicher, was du wirklich brauchst?

Im Gründungscoaching schauen wir gemeinsam auf dein Vorhaben — und du bekommst eine Tool-Auswahl, die zu deinem Plan passt. Mit AVGS ist das Coaching für dich 100 % gefördert, ohne Eigenanteil.

AZAV-zertifizierter Bildungsträger · AVGS-Coaching zu 100 % von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert · kein Eigenanteil

Häufige Fragen zu Gründer-Tools

Warum empfehlt ihr nur zwei bis drei Tools pro Kategorie?

Weil dich 50 Optionen nicht weiterbringen. Wir nennen pro Kategorie wenige Tools, die sich für Gründer bewährt haben — mit ehrlichen Stärken und Grenzen. So entscheidest du schneller und kümmerst dich wieder um deine Kunden.

Was bedeutet das „Anzeige*“ an einigen Karten?

Diese Karten enthalten Werbe-Links, sogenannte Affiliate-Links. Kaufst du über so einen Link, können wir eine Provision erhalten — dein Preis bleibt gleich. Die KI-Empfehlungen verlinken wir bewusst ohne Werbe-Links.

Brauche ich als Gründer sofort bezahlte Tools?

Nein. Fast alle Empfehlungen haben eine Gratis-Version oder eine günstige Einstiegsstufe. Starte klein — und zahle erst, wenn ein Tool dir spürbar Zeit spart oder Umsatz bringt.

Welches Tool sollte ich mir zuerst ansehen?

Für die meisten Gründer: zuerst die Buchhaltung, denn saubere Rechnungen sind Pflicht. Danach ein einfaches CRM, damit keine Anfrage verloren geht. Alles Weitere folgt, wenn dein Geschäft wächst.

Kann ich die Tool-Auswahl im Gründungscoaching besprechen?

Ja. Im AVGS-Gründungscoaching von Förderfuchs gehört die Werkzeug-Frage dazu: Was brauchst du wirklich, was kann warten? Mit AVGS ist das Coaching für dich zu 100 % gefördert — ohne Eigenanteil.