Die drei CRMs im Detail — ehrlich, mit Schwächen
Keine Sterne, kein Ranking-Theater. Dafür sagen wir dir bei jedem System auch, was uns stört.
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CentralStationCRM
Das Einfach-CRM aus Deutschland
CentralStationCRM will bewusst kein Funktionsmonster sein. Du legst Kontakte an, notierst Gespräche, setzt Aufgaben und Wiedervorlagen — fertig. Genau diese Ruhe macht das Tool für Solo-Gründer und kleine Teams so angenehm: Nach einer Stunde hast du alles verstanden. Die Daten liegen auf Servern in Deutschland, der Support antwortet persönlich und auf Deutsch.
Ehrlich ist aber auch: Für aktiven Vertrieb mit vielen parallelen Deals fehlt eine richtige Pipeline-Ansicht, Automatisierungen gibt es kaum, und die Integrationen sind überschaubar. Marketing-Funktionen wie Newsletter-Strecken findest du hier nicht. Der Gratis-Plan (3 Nutzer, 200 Kontakte) reicht zum Ausprobieren, danach zahlst du ab etwa 20 € im Monat.
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Pipedrive
Das Vertriebs-CRM mit Pipeline
Pipedrive wurde von Vertrieblern gebaut, und das merkst du sofort: Herzstück ist die Pipeline, in der du jeden Deal durch deine Vertriebsphasen ziehst. Nichts geht verloren, das Tool erinnert dich konsequent ans Nachfassen. Wenn dein Geschäft von Angeboten und Abschlüssen lebt, ist das ein echter Umsatzhebel. Die Oberfläche ist auf Deutsch, EU-Rechenzentren sind möglich — den Vertrag zur Auftragsverarbeitung solltest du trotzdem in Ruhe prüfen.
Die ehrlichen Grenzen: Einen dauerhaft kostenlosen Plan gibt es nicht, die Kosten wachsen pro Nutzer, und einige praktische Funktionen stecken erst in den teureren Plänen. Für reine Kontaktpflege ist Pipedrive überdimensioniert — dann pflegst du Pipeline-Felder, die dir nichts bringen.
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HubSpot Free
Das kostenlose Schwergewicht
HubSpot Free ist das größte Paket im Vergleich: Kontakte, Deals, Aufgaben, Formulare, Live-Chat und E-Mail-Anbindung — dauerhaft für 0 €. Für Gründer mit knapper Kasse und Freude am Ausprobieren ist das stark, und beim Wachsen hält es lange mit. Bei der Einrichtung kannst du ein EU-Rechenzentrum wählen; HubSpot bleibt trotzdem ein US-Anbieter — nimm dir Zeit für AVV und Datenschutz-Einstellungen.
Der Nulltarif hat allerdings einen Preis: Die Oberfläche ist voll mit Hinweisen auf Bezahlfunktionen, und die Sprünge in die Bezahlpläne sind happig. Viele Menüs wirken am Anfang erschlagend, Teile der Hilfe gibt es nur auf Englisch. Wer nur Kontakte pflegen will, fährt mit einem einfacheren Tool entspannter.
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