CentralStationCRM, Pipedrive und HubSpot Free — mit Preisen, DSGVO-Einordnung und den Schwächen,
die Anbieter selbst nicht auf die Startseite schreiben. Plus Bedarfs-Finder in fünf Fragen.
Ein CRM ist das Gedächtnis für deine Kundenkontakte: Wer hat wann angefragt, was wurde besprochen, wann fasst du nach? Es ersetzt keinen Businessplan und bringt dir keine neuen
Kunden — aber es sorgt dafür, dass du die vorhandenen nicht verlierst.
Ehrlich gesagt: In den ersten Wochen reicht eine saubere Tabelle völlig. Ein CRM
lohnt sich, sobald du mehr als etwa 30 Kontakte hast oder mehrere Angebote parallel laufen.
In fünf Fragen
Welches CRM passt zu dir?
Deine Antworten bleiben in deinem Browser — es wird nichts gespeichert
und nichts gesendet.
Direktvergleich
Die drei im Überblick
Preise und Leistungen sind Richtwerte, Stand: 15.08.2026, ohne Gewähr.
Kriterium
CentralStationCRM
Pipedrive
HubSpot Free
Preis
Gratis für 3 Nutzer & 200 Kontakte, danach ab ca. 20 €/Monat
ab ca. 14 € pro Nutzer/Monat bei Jahreszahlung
0 € dauerhaft
Lernkurve
Sehr flach — rund eine Stunde
Mittel — Pipeline-Logik verstehen
Mittel bis steil
DSGVO / Server
Deutschland
EU-Rechenzentren möglich
EU-Rechenzentrum wählbar, US-Anbieter
Stärke
Einfachheit, persönlicher Support
Visuelle Pipeline, Nachfass-Erinnerungen
Großer Funktionsumfang kostenfrei
Schwäche
Kaum Automatisierung, keine echte Pipeline
Kein Gratis-Plan, Kosten wachsen pro Nutzer
Ständige Upgrade-Hinweise, teure Sprünge
Ideal für
Solo-Gründende, kleine Teams
Aktiven Vertrieb, viele Angebote
Technikaffine Gründende ohne Budget
CentralStationCRM
Das Einfach-CRM aus Deutschland. Bewusst minimalistisch: Kontakte, Gespräche,
Aufgaben, Wiedervorlagen. Deutsche Server, persönlicher Support, in einer Stunde verstanden.
Wo es fehlt: Für aktiven Vertrieb mit vielen parallelen Deals fehlt eine
richtige Pipeline-Ansicht, Automatisierungen gibt es kaum, und die Integrationen sind
überschaubar.
Das Vertriebs-CRM mit Pipeline. Alles dreht sich um Phasen:
Anfrage, Gespräch, Angebot, Abschluss. Erinnert konsequent ans Nachfassen, deutschsprachig,
EU-Rechenzentren möglich.
Wo es fehlt: Einen dauerhaft kostenlosen Plan gibt es nicht, die Kosten wachsen
pro Nutzer, und einige praktische Funktionen stecken erst in den teureren Plänen.
Partnerlink — wir erhalten ggf. eine Provision. Für dich ändert sich der Preis nicht.
HubSpot Free
Das kostenlose Schwergewicht. Kontakte, Deals, Aufgaben, Formulare, Live-Chat
und E-Mail — dauerhaft ohne Kosten. Skaliert mit, wenn du wächst; EU-Rechenzentrum wählbar.
Wo es fehlt: Die Oberfläche ist voll mit Hinweisen auf Bezahlfunktionen, und
die Sprünge in die Bezahlpläne sind happig. Viele Menüs wirken am Anfang erschlagend.
CRM gemeinsam aufsetzen — mit AVGS ohne Eigenanteil
Wenn dir deine Agentur für Arbeit oder dein
Jobcenter einen AVGS ausstellt, richten wir dein CRM im Gründungscoaching gemeinsam ein:
Kontakte importieren, Pipeline aufbauen, Nachfass-Rhythmus festlegen — dann ohne Eigenanteil
für dich. Ob du einen AVGS bekommst, entscheidet die Behörde im Einzelfall.
Du schreibst in zwei, drei Sätzen, wo du stehst. Name und E-Mail reichen, Telefon ist freiwillig.
Ein Mensch liest das — keine automatische Antwort, keine Warteschleife.
Antwort in der Regel innerhalb von zwei Werktagen (Mo–Fr) mit einer ehrlichen Einschätzung.
Wenn es passt: ein Gespräch von etwa 15 Minuten. Wenn nicht, sagen wir dir das auch — und woran es liegt.
Förderfuchs ist AZAV-zertifiziert (ZertSozial, ZSS-2024-43, gültig bis 04.06.2029). Antwort in der Regel am selben Werktag — kostenlos und unverbindlich.
Nachgefragt
Häufige Fragen
Brauche ich als Gründer überhaupt ein CRM?
Am Anfang reicht eine gepflegte Tabelle. Ab etwa 30 Kontakten und mehreren parallelen Angeboten
lohnt sich ein CRM, weil das Nachfassen sonst untergeht — und genau daran scheitern die meisten
Anfragen.
Was kostet ein CRM für Gründer?
Zwischen 0 und rund 20 Euro im Monat. HubSpot Free ist dauerhaft kostenlos, CentralStationCRM
hat einen Gratis-Tarif für drei Nutzer und 200 Kontakte, Pipedrive startet bei rund 14 Euro pro
Nutzer und Monat.
Welches CRM speichert auf deutschen Servern?
Von den drei verglichenen Anbietern speichert CentralStationCRM auf deutschen Servern. Pipedrive
und HubSpot bieten EU-Rechenzentren an — HubSpot bleibt aber ein US-Anbieter, was für manche
Branchen ein Thema ist.
Kann ich später wechseln?
Ja. Alle drei können Kontakte als CSV-Datei exportieren und importieren. Wichtig ist nur, dass
du von Anfang an sauber pflegst — dann ist der Umzug eine Sache von einer Stunde.
Wie unabhängig ist dieser Vergleich?
Die Auswahl ist redaktionell. Ein Link ist ein Partner-Link und als „Werbung“ gekennzeichnet —
für dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Wir nennen bei jedem Anbieter auch die Schwächen.