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Businessplan-Checkliste: Ist dein Plan startklar?

32 Punkte in 7 Bereichen — von der Idee über die Finanzen bis zur Anmeldung. Hak ab, was steht, lies bei jedem Punkt nach, warum er zählt, und sieh in der Auswertung sofort, wo dein Plan noch Lücken hat.

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Deine Checkliste — 7 Bereiche, 32 Punkte

0 von 32 Punkten erledigt — 0 %

1. Idee, Markt & Kunden

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  • Warum ist das wichtig?
    Wenn du zwei Sätze brauchst, verstehst du dein Geschäft — wenn du zwei Minuten brauchst, verstehen es deine Kunden nicht. Dieser „Elevator Pitch“ ist auch der erste Absatz deines Businessplans.
  • Warum ist das wichtig?
    Menschen zahlen für gelöste Probleme, nicht für Produkte. Je konkreter du Problem und Betroffene benennst, desto leichter fallen später Preis, Werbung und Kundengespräche.
  • Warum ist das wichtig?
    „Alle“ ist keine Zielgruppe — mit ihr kannst du weder Werbung planen noch Preise begründen. Beschreib eine Person: Alter, Situation, Budget, wo sie dich findet.
  • Warum ist das wichtig?
    Fünf ehrliche Gespräche sagen mehr als jede Marktstudie. Frag nicht „Würdest du kaufen?“, sondern „Wie löst du das Problem heute und was kostet dich das?“.
  • Warum ist das wichtig?
    „Ich habe keine Konkurrenz“ heißt fast immer: Du hast noch nicht gesucht. Finde drei Wettbewerber und formuliere in einem Satz, was du anders oder besser machst.

2. Angebot & Preis

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  • Warum ist das wichtig?
    Ein Kunde muss sofort verstehen, was er bekommt — Leistung, Umfang, Ergebnis. Schwammige Angebote führen zu endlosen Rückfragen und Rabattdiskussionen.
  • Warum ist das wichtig?
    Rechne rückwärts: Deine Kosten plus dein Wunsch-Gewinn geteilt durch realistische Auslastung ergibt deinen Mindestpreis. Wer nur „marktüblich“ schätzt, arbeitet oft unbemerkt unter Mindestlohn.
  • Warum ist das wichtig?
    Dieser eine Satz ist der Kern deines Marketings — er landet später auf deiner Website, in deinem Profil und in jedem Gespräch. Ohne ihn klingst du wie alle anderen.
  • Warum ist das wichtig?
    Nichts verkauft besser als ein echtes Ergebnis. Plane bewusst einen ersten Kunden ein — notfalls zum Sonderpreis gegen ein ehrliches Feedback und eine Bewertung.

3. Finanzen

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  • Warum ist das wichtig?
    Diese Zahl ist das Fundament deines ganzen Finanzplans: Dein Geschäft muss mindestens so viel abwerfen, sonst lebst du von der Substanz. Miete, Versicherung, Essen, Altersvorsorge — alles rein.
  • Warum ist das wichtig?
    Anmeldung, Ausstattung, Website, erste Werbung, Beratung — die Startkosten werden fast immer unterschätzt. Eine ehrliche Liste zeigt, ob dein Erspartes reicht oder du Förderung brauchst.
  • Warum ist das wichtig?
    Software, Versicherungen, Buchhaltung, Telefon, Fahrtkosten — laufende Kosten fressen still deinen Gewinn. Wer sie kennt, weiß, wie viel Umsatz jeden Monat mindestens reinkommen muss.
  • Warum ist das wichtig?
    Plane vorsichtig: Wie viele Kunden schaffst du wirklich pro Woche, und was zahlen sie? Die Agentur für Arbeit prüft genau diese Rechnung, wenn du den Gründungszuschuss willst.
  • Warum ist das wichtig?
    Gewinn auf dem Papier schützt nicht vor einem leeren Konto im März. Der Liquiditätsplan zeigt Monat für Monat, ob das Geld reicht — besonders in den ersten sechs Monaten.
  • Warum ist das wichtig?
    Fast jede Gründung startet langsamer als geplant. Ein Puffer nimmt dir den Druck, jeden Auftrag zu jedem Preis annehmen zu müssen — das schützt deine Preise und deine Nerven.

4. Förderung

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  • Warum ist das wichtig?
    Von deinem Status hängt ab, welche Förderung überhaupt möglich ist: Gründungszuschuss bei ALG I, Einstiegsgeld beim Bürgergeld, AVGS-Coaching bei beidem. Hier erklären wir alle drei Wege.
  • Warum ist das wichtig?
    Mit dem AVGS zahlt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter dein Gründungscoaching komplett — aber nur, wenn du VOR der Gründung fragst. Sprich deine Vermittlerin aktiv darauf an; von allein bietet es kaum jemand an.
  • Warum ist das wichtig?
    Bis zu 15 Monate Zuschuss (ALG I) oder bis zu 24 Monate Einstiegsgeld (Bürgergeld) — dieses Geld musst du nicht zurückzahlen. Beide Anträge müssen vor dem Start gestellt werden, danach ist es zu spät.
  • Warum ist das wichtig?
    Für den Gründungszuschuss braucht dein Businessplan den Stempel einer fachkundigen Stelle, etwa der IHK oder HWK. Kläre früh, wer das bei dir macht und welche Unterlagen verlangt werden.

5. Recht & Anmeldung

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  • Warum ist das wichtig?
    Für die meisten Solo-Gründungen reicht das Einzelunternehmen — einfach, günstig, schnell. Eine GmbH oder UG lohnt sich erst bei echtem Haftungsrisiko; lass dich im Zweifel beraten.
  • Warum ist das wichtig?
    Freiberufler melden sich nur beim Finanzamt, Gewerbetreibende zusätzlich beim Gewerbeamt und zahlen ggf. Gewerbesteuer. Die Einordnung trifft am Ende das Finanzamt — kläre sie vor dem Start.
  • Warum ist das wichtig?
    Die Kleinunternehmerregelung spart Bürokratie, kann aber bei Geschäftskunden unklug sein. Leg außerdem von Anfang an rund 30 Prozent jedes Umsatzes für Steuern zurück — und hol dir für Details steuerliche Beratung.
  • Warum ist das wichtig?
    Als Selbstständiger zahlst du deine Krankenversicherung komplett selbst — das sind schnell mehrere hundert Euro im Monat, die in den Finanzplan gehören. Eine Betriebshaftpflicht schützt dich, wenn im Job etwas schiefgeht.
  • Warum ist das wichtig?
    Sobald du eine Website oder Profile hast, brauchst du ein Impressum und eine Datenschutzerklärung — Abmahnungen wegen Kleinigkeiten sind teuer. AGB sind kein Muss, machen aber viele Kundengespräche einfacher.

6. Marketing & erste Kunden

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  • Warum ist das wichtig?
    „Irgendwann kommt Laufkundschaft“ ist kein Plan. Schreib auf, wo genau deine ersten zehn Kunden herkommen: Netzwerk, Empfehlungen, Plattformen, Direktansprache — mit Namen und Terminen.
  • Warum ist das wichtig?
    Du musst nicht überall sein — aber dort, wo deine Zielgruppe sucht, brauchst du einen professionellen Auftritt. Ein Kanal, gut gepflegt, schlägt fünf halbherzige. Passende Werkzeuge findest du in unserer Tool-Übersicht.
  • Warum ist das wichtig?
    „Ich helfe [Zielgruppe] bei [Problem], damit [Ergebnis]“ — dieser Satz gehört auf deine Startseite und in dein Profil. Wenn er sitzt, schreiben sich Texte und Anzeigen fast von selbst.
  • Warum ist das wichtig?
    Empfehlungen sind für die meisten Gründer die günstigste Kundenquelle. Bitte zufriedene Kunden aktiv um Weiterempfehlung und Bewertungen — von allein tun es die wenigsten, gefragt fast alle.

7. Start & erste Schritte

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  • Warum ist das wichtig?
    Ohne Termin bleibt die Gründung ein „Irgendwann“-Projekt. Ein festes Datum zwingt alle anderen Punkte in einen Zeitplan — und ist für Förderanträge ohnehin nötig.
  • Warum ist das wichtig?
    Drei Monate, drei klare Ziele — zum Beispiel: erster zahlender Kunde, Website online, fünf Angebote verschickt. So merkst du früh, ob du auf Kurs bist oder nachsteuern musst.
  • Warum ist das wichtig?
    Ein eigenes Konto trennt Privates von Geschäftlichem — das spart dir bei der Steuer viele Stunden. Dazu reichen am Anfang drei Werkzeuge: Rechnungen, Termine, Kundenliste. Unser CRM-Vergleich hilft bei Letzterem.
  • Warum ist das wichtig?
    Was passiert, wenn der Umsatz drei Monate später kommt als geplant — oder du krank wirst? Wer die zwei, drei größten Risiken benennt und eine Antwort darauf hat, gründet ruhiger und überzeugt auch die Förderstellen.

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Lücken im Plan? Schließ sie mit einem Coach — kostenlos.

Wenn du ALG I oder Bürgergeld beziehst, übernimmt die Agentur für Arbeit mit einem AVGS 100 % der Kosten für dein Gründungscoaching. Dort gehst du genau diese Checkliste Punkt für Punkt durch — bis der Plan steht.

AZAV-zertifizierter Bildungsträger · mit AVGS 100 % gefördert · kein Eigenanteil

So nutzt du die Checkliste richtig

1

Ehrlich abhaken

Geh alle 7 Bereiche durch und hak nur ab, was wirklich erledigt ist. Bei jedem Punkt erklärt dir „Warum ist das wichtig?“, worauf es ankommt.

2

Auswertung lesen

Die Auswertung zeigt dir deinen Stand in Prozent — und welcher Bereich die größten Lücken hat. Dort machst du am besten weiter.

3

Lücken schließen

Arbeite die offenen Punkte ab — allein oder mit einem geförderten Coach. Dein Stand bleibt gespeichert, du kannst jederzeit weitermachen.

Warum ein Businessplan kein Papierkram ist

Viele Gründer schieben den Businessplan vor sich her, weil er nach Bürokratie klingt. Dabei ist er vor allem eins: dein eigener Realitätscheck. Wer die 32 Punkte dieser Liste sauber beantwortet, weiß, ob sich die Gründung rechnet, woher die ersten Kunden kommen und wie viel Umsatz jeden Monat nötig ist. Genau diese Antworten verlangen auch die Förderstellen — vom Gründungszuschuss bis zum Einstiegsgeld.

Der schnellste Weg zum fertigen Plan

Du musst das nicht allein durchziehen. Wenn du arbeitslos gemeldet bist oder Bürgergeld beziehst, bekommst du mit einem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) ein 1-zu-1-Gründungscoaching komplett bezahlt — ohne Eigenanteil. Coach und Gründer erarbeiten dort Businessplan, Finanzteil und Förderanträge gemeinsam; die Tragfähigkeitsbescheinigung wird damit deutlich leichter. Ob du die Voraussetzungen erfüllst, zeigt dir der kostenlose Förder-Check in wenigen Minuten.

Häufige Fragen zur Businessplan-Checkliste

Was prüft die Businessplan-Checkliste?
Die Checkliste geht die 7 Bereiche durch, die jeder tragfähige Businessplan abdecken sollte: Idee und Markt, Angebot und Preis, Finanzen, Förderung, Recht und Anmeldung, Marketing sowie die ersten Schritte nach dem Start. Zu jedem der 32 Punkte gibt es eine kurze Erklärung, warum er wichtig ist.
Werden meine Angaben gespeichert oder hochgeladen?
Deine Haken werden nur lokal in deinem Browser gespeichert (localStorage), damit du später weitermachen kannst. Es gibt kein Konto, keinen Upload und keine Übertragung an einen Server. Mit „Zurücksetzen“ löschst du den gespeicherten Stand jederzeit selbst.
Brauche ich für die Förderung einen Businessplan?
Für den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit brauchst du einen Businessplan plus eine Tragfähigkeitsbescheinigung, zum Beispiel von der IHK. Auch das Jobcenter will beim Einstiegsgeld sehen, dass dein Vorhaben durchdacht ist. Genau dabei hilft dir ein AVGS-Gründungscoaching — für dich kostenlos.
Wie lange dauert ein guter Businessplan?
Plane realistisch zwei bis vier Wochen neben deinem Alltag ein — die meiste Zeit brauchen Finanzplanung und Kundengespräche. Mit einem Coach an deiner Seite geht es meist deutlich schneller, weil du typische Anfängerfehler von vornherein vermeidest.
Was mache ich, wenn viele Punkte offen sind?
Keine Sorge — dafür ist die Liste da. Nimm dir zuerst den Bereich mit den meisten Lücken vor, die Auswertung zeigt ihn dir an. Wenn du ALG I oder Bürgergeld beziehst, kannst du dir mit einem AVGS ein Gründungscoaching zu 100 Prozent fördern lassen und die offenen Punkte gemeinsam mit einem Coach schließen.