Ab März 2026 zahlen Kund:innen für Pakete, die über den Paketdienst Hermes versandt werden, mehr. Denn das Unternehmen hat für privat verschickte Pakete Preiserhöhungen angekündigt. Anders als bei früheren Erhöhungen sind in diesem Fall vor allem jene Pakete betroffen, die man im täglichen Gebrauch hat, sodass Kund:innen etwa bei üblichen Kleinanzeigen- oder Ebay-Transaktionen tiefer in den Geldbeutel greifen müssen.
Teurer werden die Päckchen und das S-Paket:
- Wer das Label online erstellt und von Paketshop zu Paketshop versendet, zahlt künftig 3,99 Euro statt bisher 3,70 Euro für sein Päckchen (29 Cent Erhöhung).
- Das S-Paket kostet künftig 4,89 Euro statt bisher 4,50 Euro (39 Cent Erhöhung).
- Die Haustürzustellung kostet in Zukunft 5,19 Euro, wenn man online bezahlt, 5,25 Euro bei Bezahlung im Paketshop fürs Päckchen.
- Das S-Paket mit Haustürzustellung schlägt mit 5,79 Euro bei Onlinezahlung und sogar 6,79 Euro bei Zahlung im Shop zu Buche. Damit steigen die Preise jeweils um 30 Cent an.
Ähnlich sieht das Bild beim S-Paket aus, das bei 4,89 Euro liegt, wenn du es von Paketshop zu Paketshop schickst. Haustürzustellung schlägt hier mit 5,79 Euro bei Onlinezahlung und sogar 6,79 Euro bei Zahlung im Shop zu Buche. Damit steigen die Preise jeweils um 30 bis 39 Cent an.
Letzte Meile wird zum Kostentreiber für Paketdienste
Das Unternehmen nennt als Gründe hierfür Investitionen ins Logistiknetz, höhere Ausgaben für Nachhaltigkeit und Technologie sowie gestiegene Personalkosten – insbesondere auch, weil sich die „letzte Meile“ verteuert habe. Betroffen sind neben deutschlandweitem Versand auch EU-weite Privatversandleistungen der Zonen 1 und 2. Bei Hermes wird zwischen verschiedenen Ländergruppen für den internationalen Versand unterschieden, wobei Zone 1 traditionell die näheren EU-Länder wie Belgien, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Polen und Tschechien umfasst und Zone 2 Länder wie Spanien, Portugal, Luxemburg und Monaco beinhaltet. Hier liegen die Erhöhungen je nach Paketklasse bei 9 bis 59 Cent.
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Die Verteuerung der „letzten Meile“ ist wohl auch der Grund dafür, dass Hermes an seiner Unterscheidung zwischen Zustellung an der Zieladresse und Abgabe im Paketshop festhält. Naturgemäß können Zusteller:innen deutlich effizienter größere Mengen an Sendungen im jeweiligen Paketshop abladen – den Rest übernimmt dann der Betreiber des Shops.
Trotz allem liegen die Preise für Hermes-Pakete und Päckchen (die Unterscheidung liegt hier im Gurtmaß und der maximalen Versicherungssumme) immer noch um einige Prozentpunkte günstiger als bei der Deutschen Post/DHL. Weiterhin gilt, dass man günstiger fährt, wenn man möglichst viel selbst erledigt. Das heißt, dass du deine Sendung am günstigsten von A nach B bekommst, wenn du den Paketschein online erstellst, online bezahlst und das Paket oder Päckchen im besten Fall lediglich von Shop zu Shop transportieren lässt.
Hermes hatte zuletzt im vergangenen Frühjahr an der Preisschraube gedreht. Damals wurden sämtliche Standard-Paketklassen im Preis angepasst, während EU-Privatversand und einige Zusatzleistungen ausgenommen waren.
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