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    Home » ZEW-Ökonom Wambach: “Wir müssen uns nicht verstecken”
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    ZEW-Ökonom Wambach: „Wir müssen uns nicht verstecken“

    adminBy adminJanuar 17, 2026Keine Kommentare5 Mins Read
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    Ein Kind mit einer Europafahne in Brüssel.


    interview

    Stand: 17.01.2026 18:32 Uhr

    Europas regelbasierter Handel ist laut Ökonom Achim Wambach ein Vorteil in der Weltwirtschaft. Wo Härte gegenüber China nötig wird und warum Innovation über den Wohlstand der EU entscheidet, erklärt der ZEW-Präsident im Interview.

    ARD-Finanzredaktion: Wir haben gemessen an der Bevölkerungszahl den größten Markt auf der Welt. 450 Millionen Menschen leben und konsumieren in Europa. In den USA sind es nur 350 Millionen. Müssen wir uns also überhaupt verstecken?

    Achim Wambach: Nein, ich glaube nicht, dass wir uns verstecken müssen. Ich nehme dafür gern die Zahlen für Deutschland: Rund zehn Prozent unseres Handels machen wir mit den USA, etwa zehn Prozent mit China. Das heißt, 80 Prozent unseres Handels finden woanders statt. Das sind, finde ich, auch unsere Hausaufgaben: Jemand muss sich um diese 80 Prozent kümmern.

    Rund 40 Prozent davon entfallen auf Europa – Stichwort europäischer Binnenmarkt. Die Frage ist: Wie holen wir dort noch mehr heraus? Denn es gibt immer noch viele Barrieren, die wir uns selbst gebaut haben und die wir auch selbst wieder abbauen könnten. Die anderen 40 Prozent entfallen auf den Rest der Welt.

    Und genau hier liegt eine Stärke Europas, die wir oft fälschlich als Schwäche interpretieren: Wir handeln regelbasiert. Beim Mercosur-Abkommen etwa müssen die südamerikanischen Partner keine Angst haben, dass sich ein Präsident hinstellt und plötzlich Strafzölle von 50 Prozent verhängt, weil ihm etwas politisch nicht passt. Das würde eine Kommissionspräsidentin wie Ursula von der Leyen gar nicht können.

    Dieses regelbasierte WTO-Handelssystem schafft Verlässlichkeit. Es sorgt dafür, dass sich Investitionen in Partnerschaften mit Europa lohnen. Das ist eine echte Stärke, die Europa noch viel offensiver ausspielen könnte – gerade im Vergleich zu den USA und China, wo wir zunehmend politische Willkür erleben. Dort müssen Unternehmen ständig befürchten, dass neue Regeln den Handel von heute auf morgen gefährden. Das gibt es in Europa so nicht.

    Achim Wambach

    Zur Person

    Achim Wambach ist Professor für Volkswirtschaftslehre und Präsident des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Wettbewerbsökonomie, Industrieökonomik und die wirtschaftliche Regulierung von Märkten.

    „Mít den USA verbindet uns deutlich mehr“

    ARD-Finanzredaktion: Trotzdem wirkt Europa aktuell eher vorsichtig, vor allem gegenüber den USA. Könnten wir unsere Interessen nicht entschlossener verteidigen – etwa durch eine härtere Zollpolitik gegenüber den USA und China?

    Wambach: Ich würde die beiden Wirtschaftsregionen klar getrennt betrachten. Mit den USA verbindet uns deutlich mehr als nur Handel: das atomare Schutzschild, die Zusammenarbeit in der NATO. Insofern ist die Europäische Kommission gut beraten, nicht konfrontativ aufzutreten.

    Gleichzeitig müssen Grenzen klar benannt werden – positiv formuliert. Ich kann zum Beispiel aus der Wissenschaft berichten, dass sich viele Akteure derzeit stark nach Europa orientieren. Der gesellschaftliche und politische Druck in den USA ist enorm. In gewisser Weise profitiert Europa davon. Studien zeigen auch, dass Europa durch Handelsumlenkungen nicht der Verlierer ist: Unsere Zollsätze sind vergleichsweise niedrig, sodass Europa für andere Regionen einspringen kann. Das ist die amerikanische Seite.

    Bei China ist die Lage deutlich problematischer. China subventioniert seine Unternehmen massiv und überflutet damit Märkte. Wir haben das bereits im Solarsektor gesehen: Europäische Unternehmen wurden verdrängt. Hier besteht eine reale Gefahr, dass sich das wiederholt – etwa bei der Elektromobilität. In solchen Fällen sprechen gute Gründe dafür, temporäre und WTO-konforme Schutzzölle einzuführen. Nicht als Abschottung, sondern um jungen, noch nicht etablierten Industrien Zeit zu geben, sich zu entwickeln.

    Europas Potenzial abrufen

    ARD-Finanzredaktion: Das heißt, ein differenziertes Vorgehen je nach Region. Trotzdem: Können wir den USA nicht deutlicher signalisieren, dass es Grenzen gibt?

    Wambach: Doch, das sehe ich auch so. Europa hat den Weckruf verstanden: Die Verteidigungsausgaben steigen massiv. Jetzt muss Europa zeigen, was in ihr steckt – insbesondere, dass Zusammenarbeit funktioniert und nicht jedes Land sein eigenes Süppchen kocht. Da liegt großes Potenzial. Beim aktuellen Handelsdeal hat Frau von der Leyen sehr zurückhaltend verhandelt.

    Rein bei den Zöllen steht Europa vergleichsweise gut da, die effektive Belastung ist gering. Aber die Sorge ist ja, dass weitere Forderungen folgen – etwa zur Digitalregulierung oder zu geopolitischen Themen wie Grönland. Dann muss Europa klar machen: Wir haben diesen Deal geschlossen, aber wir haben auch eigene Interessen, die wir verteidigen. In solchen Punkten muss Europa künftig konfrontativer auftreten.

    „Wohlstand entsteht durch Innovationen“

    ARD-Finanzredaktion: Ein letzter Aspekt: Bildung, Wissenschaft und technologische Führerschaft. Können wir uns hier stärker positionieren?

    Wambach: Das ist ein ganz zentraler Punkt. Die aktuelle Politik ist sehr defensiv und stark auf das Gestern gerichtet: Welche Industrie baut wo ab? Die entscheidende Frage lautet aber: Wo stehen wir in zehn Jahren? Technologische Souveränität bedeutet, in zehn Jahren Technologieführer zu sein. Wohlstand entsteht durch Innovationen – nicht durch austauschbare Güter. Und hier hat die EU noch einiges zu tun.

    Unsere Förderprogramme sind stark auf Produktion ausgerichtet, aber zu wenig auf Innovation. Gleichzeitig legen wir Start-ups und etablierten Unternehmen immer wieder Steine in den Weg: hohe Steuerbelastung, hohe Abgaben für Fachkräfte, geringe Flexibilität im Binnenmarkt. Gute Fachkräfte gehen dann lieber in die USA oder nach Großbritannien.

    Das alles bremst Innovation. Die zentrale Frage muss lauten: Wie heben wir die Innovationslandschaft in Europa auf das nächste Niveau? Das ist einer der wichtigsten Hebel für die Zukunft.

    Das Interview führte Klaus-Rainer Jackisch, ARD-Finanzredaktion, im Update Wirtschaft bei tagesschau24. Für die schriftliche Version wurde das Gespräch redigiert und gekürzt.



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